18. Juli 2015

Pott Dog - Bochum

„Bochum, ich komm aus dir, Bochum ich häng an dir.“ (Herbert Grönemeyer)

Selbst wer noch nie in der Nähe von Bochum war, hat den Namen zu mindestens schon mal im Lied von Herbert Grönemeyer gehört. 





Heute berichten und Lizzy und Emmely aus ihrer Stadt Bochum. Auf ihrem Blog berichten die beiden über ihr tägliches Leben und Emmelys Abenteuer als Indianermädchen in der großen und weiten Prärie.  


Und Bochum hat ganz schön was zu bieten: Da wäre zunächst einmal die Zeche Hannover, die letzte von 81 Zechen, die noch besichtigt werden kann. Das Deutsche Bergbaumuseum und die Jahrhunderthalle, in der auch schon der Europäische Filmpreis verliehen wurde. Im Stadtteil Dahlhausen findet man das größte Eisenbahnmuseum Deutschlands und nahe der Innenstadt das Planetarium, in dem man manchmal auch den Geschichten des Kleinen Prinzen lauschen kann. Musical Fans müssen undbedingt in Starlight – Express, welches es 2010 mit den höchsten Besucherzahlen sogar ins Guinness Buch der Rekorde schaffte. Und nicht zu vergessen die  7 Hochschulen, an denen über 56.000 Menschen studieren – wobei die Ruhr- Universität mit 20 Fakultäten und 4,5 km² über eine beachtliche Größe verfügt. Eine Menge zum Entdecken für Zweibeiner also. Und was bleibt für unsere Vierbeiner? Also ein bisschen Grün hätten wir da schon.



Bei 440h Parks und Grünflächen und gut 1.000h Wald ist auch für längere Spaziergänge was dabei. Da bietet sich zum Beispiel das Weitmarer Holz an, welches mit 80h genügend Schnüffelmöglichkeiten bietet. Und auch Wasserratten kommen auf ihre Kosten: Während der Ümminger See und die Harpener Teiche sich eher für längere Spaziergänge eignen, findet man uns häufiger am Kemnader See, um den eine 10km lange, beleuchtete Inliner- Strecke führt. Wer also gerne sportlich mit seinem Hund unterwegs ist, ist hier genau richtig.


Mitnehmen möchten wir euch jedoch zu zwei ganz unterschiedlichen und eher kleineren Gassirunden.


Unsere erste kleine Tour führt in das Lottental, ein etwa 8h großes Naturschutzgebiet, welches gleich neben der Ruhr- Universität zu finden ist. Parkmöglichkeiten gibt es genügend – dafür einfach „Gesundheitscampus 21“ ins Navi eingeben. Wichtig ist, dass ihr die Straße „Gesundheitscampus“ wählt und nicht den Gesundheitscampus selbst – der ist nämlich nahe der Innenstadt und da ist es nicht ganz so grün.



Auf vielen kleinen und breiteren Wegen trifft man immer mal wieder auf andere Hundebesitzer, ganz selten auf sehr ambitionierte Mountainbikefahrer oder auch mal einen Jogger. Wiese, Laub- und Nadelbäume wechseln sich hier ab und zwischendurch gibt es herrlich bemooste Stellen.  






Die zweite Runde führt euch in den 40h großen Westpark. Gebt einfach in euer Navi „Wattenscheider Straße /Kreuzung Gahlensche Straße“ ein.

Im Herzen des Westparks befindet sich die Jahrhunderthalle. Außerdem beginnt hier die Erzbahntrasse, welche über die Erzbahnschwinge (eine 130 m lange s-förmige Brücke) bis nach Gelsenkirchen führt. Dieser fast 10 km lange Rad- und Wanderweg führt über viele historische Stahlbrücken und ermöglicht einen ausgezeichneten Ausblick über den Pott. Eine weitere Besonderheit des Parks sind die bei Nacht angeleuchteten Betonkühltürme, die Kühlwasserbecken, der Wasserturm und natürlich Teile der Jahrhunderthalle, außerdem ist er terrassenartig auf drei Höhenstufen verteilt. Ein Besuch mit Vierbeiner empfiehlt sich in den frühen Morgenstunden, da am Nachmittag viele Jogger und Fahrradfahrer unterwegs sind. Oder eben im Dämmerlicht. Aufgrund der vielen Hasen und auch zahlreichen Enten bleibt übrigens Emmely hauptsächlich an der Schleppleine.  Außer auf der großen Wiese, welche sich auch hervorragend fürs Frisbee- Spiel eignet.







Obwohl ich bereits einen großen Teil meines Herzens an meine Heimat dem Spreewald verloren habe, hat mich der Charme des Potts in seinen Bann gezogen und so leicht bekommt man mich hier auch nicht mehr weg.
Denn wie ihr seht, ist der Pott unglaublich vielfältig und schön.



Liebste Grüße Lizzy und das Ruhrpott-Indianermädchen Emmely


Vielen Dank ihr zwei für diese wundervollen Einblicke in eure neue Heimat Bochum! Wir selbst hatten Bochum gar nicht mehr so schön in Erinnerung und freuen uns daher um so mehr über diese schönen Ausflugstipps! Und vielen Dank auch für die schönen, tollen Bilder! :)

1 Kommentar:

  1. Ich habe mal für ein halbes Jahr in Bochum gelebt und bin ganz schnell wieder geflüchtet da ich mich dort total unwohl gefühlt habe!
    Ich denke wenn ich damals schon einen Hund gehabt hätte, hätte die Stadt und die Umgebung ein anderes Gesicht gezeigt und ich hätte evtl noch nicht ganz so schnell aufgegeben!
    Schön dass ich doch noch mal das grüne Gesicht der Gegend kennen lerne :) Danke dafür!

    Viele liebe Grüße
    Steffi mit Ren & Stimpy

    http://cockerlifestyleandmore.blogspot.de/

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